Udo Achterholt "Serigrafie bzw. Siebdruck"

Otmar Alt "Serigrafien und (Carborundum-) Radierungen"

Elvira Bach "Radierung & Lithografie"

Russel Baker "Mischtechniken"

Sabine Becker "Fünffachfarbdruck"

Gabriele Bittner "Mischtechnik und Radierung"

Hein Bohlen "Holzschnitt bzw. Xylografie"

Klaus Brandner "Serigrafie...Siebdruck"

Jürgen Buhre "Radierung mit Prägung"

Rene Carcan "Radierung-Etching"

James Coignard "Carborundum Radierung"

Corneille "Lithografie, Carborundumradierung & Aquagravure"

Salvador Dali "Radierung & Lithografie"

Josef Ebnöther "Lithografie auf Bütten"

Nissan Engel "Radierung-Etching"

Heinz Göbel "Aquatinta auf Hahnemühle Bütten"

Johannes Haider "Radierung mit Strichätzung und Kaltnadel"

Peter Hermann "Holzschnitt auf Japanpapier"

Leslie G. Hunt " Radierungen handcoloriert"

Volker Kühn "3-D Objektkästen"

Katharina Lichtenscheid "Radierung auf Bütten"

Francis Mean "Radierungen mit Prägung"

Maria Moser "Aquatinta auf Hahnemühle Bütten"

Armin Mueller-Stahl "Farblithografien"

Manfred Nipp "Radierung auf Bütten"

Elfriede Otto "Farbradierungen von 3 Platten"

James Rizzi " 3-D Serigrafien bzw. Siebdrucke"

Wouter Stips "Serigrafie bzw. Siebdruck"

Tamara Suhr "Linolschnitt und Holzschnitt auf Papier"

Armin Weinbrenner "Holzschnitt auf Bütten"

Unsere vertretenen Künstler arbeiten in den nachfolgend beschriebenen Techniken

In der Menueleiste auf der linken Seite finden Sie den Link zu den Werken unserer Grafikkünstler

weitere Künstler werden nun täglich eingepflegt.

Die Lithografie oder Lithographie (von altgriech.: λίθος lithos, „Stein“ und γράφειν graphein, „schreiben“) ist das älteste Flachdruckverfahren und gehörte im 19. Jahrhundert zu den am meisten angewendeten Drucktechniken für farbige Drucksachen. Mit Lithografie werden bezeichnet:

  • die Steinzeichnung als Druckvorlage zur Vervielfältigung mittels des Steindruckverfahrens,
  • der Abzug (Farbübertragung) vom Stein auf geeignetes Papier in der Steindruckpresse als das Ergebnis dieser Vervielfältigung,
  • das handwerkliche oder maschinelle Steindruckverfahren an sich.

Ein Lithograf ist jemand, der die Steinzeichnung, also die zu druckenden Texte und Bilder, auf einem Lithografiestein manuell und seitenverkehrt anfertigt.

Der Steindruck basiert auf einer Erfindung von Alois Senefelder aus dem Jahr 1798. Es war im 19. Jahrhundert das einzige Druckverfahren, das größere Auflagen farbiger Drucksachen ermöglichte. Als Druckträger diente in Deutschland ein Kalkschieferstein, der in Solnhofen in Bayern gebrochen wurde. Bis um 1930 war der Steindruck eine sehr häufig verwendete Drucktechnik für verschiedene Drucksachen, wurde jedoch danach sukzessive vom Offsettdruck abgelöst und wird heute nur noch im künstlerischen Bereich eingesetzt. Für die heutige Massenproduktion von Drucksachen ist der Steindruck ungeeignet, da er im Vergleich zu anderen modernen Drucktechniken unwirtschaftlich ist.

Das Auftragen eines Ätzgrundes. Der Ätzgrund muß die Farbe des Kupfers noch durchscheinen lassen, dann hat er die richtige Stärke.

Die Radierung (von lateinisch radere = kratzen, wegnehmen, entfernen) bezeichnet ein grafisches Tiefdruckverfahren der künstlerischen Druckgrafik.

 

Für den Tiefdruck werden der glatten, ebenen Oberfläche einer Druckplatte Verletzungen in Form von Linien oder Punkten zugefügt (Radieren). Dazu verwendet man die Radiernadel.

Es gibt zwei verschiedene, prinzipielle Arten von Radierung, was die Herstellung der Druckplatte betrifft:

  • Kaltnadelradierung, bei der die Zeichnung mit der Radiernadel eingeprägt wird
  • Ätzradierung, bei der die Zeichnung eingeätzt wird.

 

 

Kupferplatte mit Strichätzung und geschabter Aquatinta.

 

 

Das Ätzen einer Strichradierung mit Eisen III-Chlorid.

 

Die Druckplatte behält nach der Verletzung die ebene Form bei. Die bei der Verletzung entstandenen Vertiefungen der Platte können Druckfarbe aufnehmen, wenn man die gesamte Platte einfärbt und mit einem Lappen oder ähnlichem die auf der glatten, unverletzten Oberfläche stehende Farbe wieder abwischt. Durch Aufpressen eines angefeuchteten Papiers wird die Farbe aus den Vertiefungen und Rillen wieder herausgesogen und erscheint auf dem Druckpapier. Im Gegensatz zu den Hochdruckverfahren setzt der Tiefdruck die Benutzung einer Walzendruckpresse voraus. In der Regel ist die Druckplatte ca. 1–2 mm dick.

Für die Radierung sind alle glatten Materialien geeignet, die verletzbar sind und mit meist terpentin- oder wasserlöslicher Farbe keine feste Verbindung eingehen:
Die Druckplatten bestehen überwiegend aus Kupfer, oft auch aus Zink oder Messing. Eisenradierungen wurden in den Anfängen der Technik hergestellt, sind jedoch heute kaum noch gebräuchlich. Es werden auch andere Materialien wie Kunststoff als Ausgangsmaterial für Radierungen verwendet. Moderne Methoden des Non-toxic-printing verwenden vorbeschichtete Platten, die mit einer lichtempfindlichen Photopolymerschicht überzogen sind. Dabei muss die Platte selbst nicht mehr geätzt werden. Es kann direkt von der Beschichtung gedruckt werden. Die werden auch in den photographischen Edeldruckverfahren verwendet.

Der Siebdruck / die Serigrafie ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe hindurch auf das zu bedruckende Material gedruckt wird. An denjenigen Stellen des Gewebes, wo dem Druckbild entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, werden die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht.

Im Siebdruckverfahren ist es möglich, viele verschiedene Materialien zu bedrucken, sowohl flache (Folien, Platten etc.) wie auch geformte (Flaschen, Gerätegehäuse etc.). Dazu werden je nach Material spezielle Druckfarben eingesetzt. Hauptsächlich werden Papiererzeugnisse, Kunststoffe, Textilien, Keramik, Metall, Holz und Glas bedruckt. Das Druckformat reicht – je nach Anwendung – von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern. Ein Vorteil des Siebdrucks besteht darin, dass durch verschiedene Gewebefeinheiten der Farbauftrag variiert werden kann, so dass hohe Farbschichtdicken erreicht werden können. Im Vergleich zu anderen Druckverfahren ist die Druckgeschwindigkeit jedoch relativ gering. Der Siebdruck wird hauptsächlich im Bereich der Werbung und Beschriftung, im Textil- und Keramikdruck und für industrielle Anwendungen eingesetzt.

Der Siebdruck wird neben dem Hochdruck, dem Tiefdruck und dem Flachdruck (Offsetdruck) auch als Durchdruck bezeichnet, da die druckenden Stellen der Siebdruckform farbdurchlässig sind. Der Siebdruck gilt historisch gesehen als viertes Druckverfahren.

Der Linolschnitt ist eine graphische Technik, die im Hochdruckverfahren arbeitet und im Prinzip dem Holzschnitt gleicht. Wie im Holzschnitt wird daher auch hier in eine Linoleumplatte mit speziellem Werkzeug ein Negativmuster in das normalerweise relativ feste Linoleum geschnitten. Das Material lässt sich leicht und in jeder Richtung schneiden. Das fertige Negativmuster wird mit Farbe überwalzt und dann auf Papier gedruckt. Dabei wird die an den erhabenen Stellen haftende Farbe auf das Papier übertragen. Wie der Holzschnitt wurde er auch von expressionistischen Künstlern geschätzt. Maurice de Vlaminck, Christian Rohlfs, Karl Rössing, Carl Eugen Keel und Pablo Picasso haben mit Linolschnitt gearbeitet.

Der Holzschnitt (auch als Xylographie bezeichnet; Zu den xylografischen Verfahren zählt allerdings neben dem Holzschnitt auch der Holzstich sowie der Blockdruck.) ist eine Drucktechnik, bei der ein refiefartiger hölzerner Druckstock verwendet wird, um Grafiken zu erzeugen; auch die so erzeugte einzelne Grafik wird Holzschnitt genannt. Als Ausdruck einer künstlerischen Idee wurde der Holzschnitt vor allem im 16. Jahrhundert und später von den Expressionisten verwendet.

Zur Herstellung des Druckstocks werden von einem glatt gehobelten Holzbrett mit Schneidemessern die nicht druckenden Teile entfernt und die erhabenen Teile danach eingefärbt und abgedruckt (Hochdruck). Der Abdruck erfolgt durch Handabreibung mittels eines Falzbeines oder durch eine Druckpresse.

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